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Die Emsaue
Prägend für das Oberemsland sind kleine Städte mit langer Tradition wie Rietberg sowie Wiedenbrück und Rheda, die heute eine Doppelstadt bilden. Als kleine Residenzstädte waren Rietberg und vor allem Rheda bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts stark von den Landesherren geprägt. Wiedenbrück war Sitz eines fürstbischöflichen Amtes, dessen barockes Verwaltungsgebäude heute von der Kreisverwaltung Gütersloh genutzt wird. Neben den Residenzen waren es die Klöster, die die Landschaft und das Leben der Menschen über Jahrhunderte prägten. Vor allem sind die drei alten Klöster in Herzebrock, Clarholz und Marienfeld zu nennen, die untereinander als Landstände der Herrschaft Rheda eng verbunden waren. Die alten Klosterkirchen, die stattlichen Klostergebäude, die sie umgebenden Gärten und die Landschaft lassen bis heute das Wirken der Nonnen und Mönche erkennen.
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