index.htm

prod01.htm
prod02.htm
prod03.htm
prod04.htm
prod05.htm
Boomberge
prod012.htm
Kontakt
Impressum

Nicht am Wegesrand - Die Boomberge: Sanddünen im Binnenland

Nördlich der Ems, auf dem Wege von Marienfeld nach Clarholz, liegen die Boomberge. Im 118 ha großen mit heimischen Bäumen bestandenen Naturschutzgebiet liegt mit 79 m über NN der höchste Geländepunkt in der Stadt Harsewinkel.

Die Boomberge gehören zu einer Kette von Binnendünen, die den Oberlauf der Ems bis etwa Warendorf begleiten. Ihre Entstehung reicht zurück bis zum Ende der letzten Eiszeit vor 10.000 Jahren. Mit dem Abschmelzen des Eises bildeten sich wasserreiche Flussläufe, die große Mengen Sand mit sich führten, der sich an den Seiten der Flussläufe ablagerte und von den Westwinden zu Hügeln verweht wurden. Erst nach und nach bildete sich ein erster Bewuchs, der sich mit der weiteren Erwärmung nach der Eiszeit veränderte.

Von der ursprünglichen Fläche der Boomberge sind heute noch vier Fünftel erhalten, die von Wegen durchzogen werden, die wenigstens 150 Jahre alt sind. In den verschiedenen Bereichen der Boomberge, der Lutteraue, den Sandflächen und den Senken, hat sich eine typische Flora erhalten, zu der auch viele Arten zählen, die auf der ‚Roten Liste‘ stehen.

Ein Besuch des Naturschutzgebietes Boomberge lässt sich gut mit der Fahrt von Marienfeld nach Clarholz oder Herzebrock verbinden. Um die einzigartige Landschaft des Naturschutzgebietes Boomberge zu schützen, dürfen nur die ausgebauten Wege benutzt werden.

 

 

Copyright © 2005 Oberemsland - Natur und Kultur erfahren
Stadt Harsewinkel / Gemeinde Herzebrock-Clarholz