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Nicht am Wegesrand - Die Boomberge: Sanddünen im Binnenland
Die Boomberge gehören zu einer Kette von Binnendünen, die den Oberlauf der Ems bis etwa Warendorf begleiten. Ihre Entstehung reicht zurück bis zum Ende der letzten Eiszeit vor 10.000 Jahren. Mit dem Abschmelzen des Eises bildeten sich wasserreiche Flussläufe, die große Mengen Sand mit sich führten, der sich an den Seiten der Flussläufe ablagerte und von den Westwinden zu Hügeln verweht wurden. Erst nach und nach bildete sich ein erster Bewuchs, der sich mit der weiteren Erwärmung nach der Eiszeit veränderte. Von der ursprünglichen Fläche der Boomberge sind heute noch vier Fünftel erhalten, die von Wegen durchzogen werden, die wenigstens 150 Jahre alt sind. In den verschiedenen Bereichen der Boomberge, der Lutteraue, den Sandflächen und den Senken, hat sich eine typische Flora erhalten, zu der auch viele Arten zählen, die auf der ‚Roten Liste‘ stehen. Ein Besuch des Naturschutzgebietes Boomberge lässt sich gut mit der Fahrt von Marienfeld nach Clarholz oder Herzebrock verbinden. Um die einzigartige Landschaft des Naturschutzgebietes Boomberge zu schützen, dürfen nur die ausgebauten Wege benutzt werden.
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